CO2-Kompensation

Klimaneutralität - was bedeutet das?

Viele Städte, Gemeinden und Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Gelingen kann dies ganz allgemein nur, wenn die drei Wege Einsparung, Substitution und Kompensation gleichzeitig gegangen werden.

Ganz konkret helfen Maßnahmen zur Einsparung beim Energieverbrauch. Natürlich ist auch der Wechsel von fossiler Energie zu erneuerbaren Energien (unter Nutzung von Sonne, Wind, dem Boden/Luft (Wärmepumpe) oder Biomasse wie Holz) notwendig.

Doch was tun mit dem Teil der CO2 Ausstoßes, der sich nicht vermeiden lässt? Kompensation scheint hier die Lösung - zumindest auf dem Papier. Kompensation - was bedeutet das?

Das Problem mit der Kompensation heute - Certified Emission Reductions (CER)

Im Rahmen des Clean Development Mechanismus, dessen Grundlagen im Kyoto-Protokoll verankert sind, erhalten Projekte in Entwicklungsländern, die den Treibhausgasausstoß nachweislich reduzieren, je Tonne eingespartes CO2-Äquivalent ein Zertifikat. Diese CER (Certified Emission Reductions) können nun von den Betreibern dieser Projekte am Markt verkauft werden.

Kompensation erfolgt durch Kauf und Stilllegung der Zertifikate. Problematisch ist: nur wenige Projekte sind tatsächlich eine CO2-Senke. So verringern Solaranlagen in Entwicklungsländern zwar den CO2-Ausstoß, sie speichern aber kein CO2, schon gar nicht das Eigene. Beim aktuellen Marktpreis für CER-Zertifikate zeigt sich zudem, dass durch CER-Zertifikate keine neuen Klimaschutzprojekte tatsächlich finanziell angeschoben werden können (gilt auch für den sogenannten WWF-Gold Standard). Der Preis spiegelt damit leider die derzeitige Substanzlosigkeit und fehlende effektive Wirkung der CO2-Ausgleichs-und Einsparmechanismen bzw. der Zertifikatsstillegung wider.

Genau an diesen beiden Kritikpunkten setzen wir mit unserem Produkt an, ohne Ihre Auditanforderungen zu vernachlässigen.

Echte Kompensation = CO2-Senke

Die EU-Klimaschutzverordnungen vom Herbst 2018 regeln erstmalig verbindlich die Einhaltung der Ziele von Paris 2016 innerhalb der EU. Dies ist zum einen die Verordnung EU 2018/842 mit Festlegung der sektorbezogenen Einsparziele (Verkehr, Industrie etc.) und zum anderen die Verordnung EU 2018/841. Diese überbewacht, dass die Einsparung nicht zu Lasten der Umwelt geht (LULUCF). Hier ist konkret benannt, wie Landnutzung/-Umnutzung oder Senken (= Kompensationen) erfasst werden. Wer CO2 kompensieren will und Senkeleistung innerhalb der EU erbringt, muss dies also im Sinn der obigen Verordnung tun! Dabei handelt es sich um eine freiwillige Kompensation.

Und ohne Erhöhung unserer Senken werden wir gemäß Klimaschutzplan der EU 9/2020 die Klimaziele unmöglich erreichen. Die Optionen sind beispielsweise der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie im Holzbau sowie eine Veränderung in der Landbewirtschaftung. Darunter fällt der Erhalt von Moorlandschaften, das vieldiskutierte Carbon Farmin (Humusaufbau = Kohlenstoffspeicherung) und eben der Anbau holzartiger Biomasse (Agroforst, Kombi-KUP...). Unser Angebot:

Freiwillige CO2-Kompensation mit KUP

WALD21 Logo Klima

Im Jahr 2020 konnten wir erstmalig CO2-Kompensationsmaßnamen erfolgreich umsetzten und zertifizieren. Wichtig für unsere Kunden war, dass es sich hierbei um produktiven Co2-Ausgleich handelt, der einen aktiven Beitrag zur Inwertsetzung der Klimaschutzleistung der KUP-Flächen bietet. Wirksam, regional und nachweisbar.

Wir denken: ein ideales Modell für Kommunen, Industrie und Gewerbe. Informieren Sie sich!

CO2-Kom Landschaft 2020